Die Fernwärme Bolligen kommt (Bantiger Post)

Was 2012 mit Studien zu einer Sammelheizung in der Wegmühle und gleichzeitig mit der Suche nach neuen Möglichkeiten zur Beheizung des Lutertals, des Bodenackers, des Einschlages und von verschiedenen weiteren Überbauungen und Einzelgebäuden begonnen hatte, wird nun Realität. Alle zuständigen Gremien haben dem Bau der Fernwärme Bolligen zugestimmt. Die Planung läuft auf Hochtouren. Die ersten Gebäude sollen bereits diesen Herbst 2018 mit Fernwärme beheizt werden.

Der Weg zur nun erfolgreichen Umsetzung war jedoch nicht ganz einfach. Viele Hindernisse, Rückschläge, Zweifel, Eigeninteressen, Ablehnungen und Verzögerungen mussten überwunden werden. Dank dem Engagement von vielen Persönlichkeiten aus allen Bereichen, Institutionen und Parteien in Bolligen, welche die Bedeutung dieses Projektes für ihre Liegenschaften, die Gemeinde Bolligen und die gesamte Umwelt erkannten, kann der Bau nun beginnen.

Die Heizwärme für die angeschlossenen Liegenschaften wird künftig überwiegend umweltneutral mit Holzschnitzeln aus unserer Region erzeugt. Mit dieser Lösung können nur im Lutertal rund 600‘000 Liter Erdöl pro Jahr ersetzt werden. Im Vollausbau in ganz Bolligen dann etwa dreimal so viel. Bei heutigen und kommenden Generationen wird dieses Bolliger „Jahrhundertprojekt“ die nötige Anerkennung finden!

Wie geht es nun konkret und im Detail weiter? Welche Quartiere werden wann angeschlossen? Wer kann sich jetzt noch für einen Anschluss anmelden? Erfahren und erfragen Sie dies und vieles weiteres an der öffentlichen Orientierung der Gemeinde und des Betreiberkonsortiums gemäss separater Einladung am

Montag, 14. Mai 2018, 19.00 Uhr
im Kirchgemeindehaus Bolligen

 

Urs Klaeger, Lutertal
Präsident FDP Bolligen